Tipps zur Geldanlage
Am Kapitalmarkt gibt es unterschiedlichste Geldanlagen, in die man investieren kann.Meist unterscheidet man in der Regel zwei Hauptformen: Geldwerte und Sachwerte.
a. Geldwertanlagen
Geldwertanlagen sind unter anderem: Bausparverträge, Lebensversicherungen, festverzinsliche Wertpapiere, Rentenversicherungen, Sparbriefe und Sparbücher. Alle verfügen über ein unangenehmes Merkmal: weil sie inflationsgefährdet sind, bieten sie aus diesem Grunde bei steigender Inflation oder in schlechten Wirtschaftszeiten keine Stabilität.
b. Sachwertanlagen
Sachwertanlagen sind unter anderem: Aktien, Beteiligungen, Fonds, fondsgebundene Lebensversicherungen, Edelmetalle, Immobilien, Rentenversicherungen sowie Zertifikate. Alle bieten den Anlegern auch in schlechten Wirtschaftszeiten eine bestimmte Wertstabilität.
Deshalb gilt: Sachwertanlagen sind Geldwertanlagen jederzeit zu bevorzugen.
Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto? Sparer, die eine einfache, sichere und darüber gut verzinste Anlageform haben möchten, entscheiden sich in der Regel für zwei Geldanlagen: Tagesgeld und Festgeld. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Formen sehr ähnlich, jedoch sollte man sich über die Unterschiede informieren.
Die Ähnlichkeit von Festgeld und Tagesgeld besteht insbesondere in der Sicherheit. Beide Anlageformen fallen unter die gesetzliche Einlagesicherung, unabhängig davon, welche Bank sie zur Verfügung stellt. Bis zu einem bestimmten Grad gibt es Gemeinsamkeit sogar in Bezug auf die Verzinsung der beiden Produkte. Im Allgemeinen kann man feststellen, dass Tagesgeldkonten bessere Verzinsung haben als Festgeldkonten, die über eine Laufzeit von weniger als einem Jahr verfügen, während es aber zur gleichen Zeit ungünstigere Zinsen als mehrjährige Festgeldanlagen offeriert. Welche Anlageform attraktiver ist, ist also nicht unbedeutend von der Länge des Anlagehorizonts abhängig. Ein bemerkenswerter Nachteil der Festgeldanlagen im Vergleich zum Tagesgeld ist jedoch ohne Zweifel, dass man nur bei Fälligkeit über die angelegte Summe verfügen kann. Je nach Laufzeit wird das Geld zwischen einem und 60 Monaten festgelegt. Beim Tagesgeld dagegen kann man über die ganze Summe täglich verfügen. Darüber hinaus bietet das Tagesgeld meistens den Vorteil, dass bei diesem keine Mindestanlagesummen erforderlich sind, beim Festgeld dagegen sind häufig Mindesteinlagen zwischen 2.500 und 5.000 Euro notwendig. Des Weiteren werden bei der Festgeldanlage auch nur selten Sonderkonditionen für Neukunden offerieren, wie es im Bereich des Tagesgeldes gewöhnlich ist. Neukunden haben dabei die Möglichkeit unter anderem Zinsen zu bekommen, die 1 bis 2 Prozent über dem herkömmlichen Zinssatz liegen. Das Festgeld ist also im Grunde genommen nur dann interessanter, wenn man auf das Kapital für eine bestimmte Periode – für einige Jahre – verzichten kann, um auf diese Weise aufgrund der langen Laufzeit von einem hohen Zinssatz Nutzen haben zu können oder wenn man in den folgenden Monaten bzw. Jahren sinkende Zinsen einkalkuliert.
